Meilensteine in der Historie

Warum UWB?

Wie es schon der Name sagt, war es die Intension der Urväter des UWB  Stadtratsverantwortung Persönlichkeiten zu übertragen, die bei der Lösung der  in den Nachkriegs- und Aufbaujahren in der Stadt Günzburg anfallenden, mannigfaltigen Probleme nicht nur durch kollektive oder gar ideologische Lösungsansätze ihrer Parteien, bedingt durch das entsprechende Parteibuch, sondern unabhängig, nur von nüchternem Sachverstand  und  Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl geleitet wurden.

Chronik des UWB

Aus diesem Bestreben heraus, wurden am 13.06.1947 7 Unabhängige Parteilose in das damalige 15 köpfige Stadtratsgremium gewählt.

Dr. Peter Retzbach, Artur Czermak, Anton Frick, Adalbert Huber, Konrad Lang, Xaver Seefelder, Fritz Sondershausen und Dr. Josef Seitz als Bürgermeister hießen die 7 gewählten Vertreter der Liste „Die Unabhängigen“, die man getrost als Wiege der Stadtratsarbeit des UWB benennen kann.

Bereits 1 Jahr später, am 25.04.48 wird erneut gewählt, da der Stadtrat auf 20 Mitglieder aufgestockt wird. Mit Dr. Peter Retzbach, Dr. Alexander Böhm, Franz Keller, Anton Frick, Xaver Danner, Hans Weithmann und Konrad Lang entsenden „Die Unabhängigen“ wieder 7 Stadtratsmitglieder.

Am 12.08.49 wird Günzburg kreisfrei und aus dem bisherigen Bürgermeister Dr. Josef Seitz wird ein Oberbürgermeister.

Am 30. März 1952 stellt sich erstmalig der UWB seiner ersten Kommunalwahl unter diesem Namen.
Er war entstanden aus einer Zusammensetzung von Wirtschaftsvereinigung, FDP, Heimkehrerverband, Frauenarbeitsgemeinschaft und der Bauernschaft.  Alois Mengele wurde zum ersten Vorsitzenden des UWB gewählt.  Mit 6  gewonnenen Sitzen ging der UWB als stärkste Fraktion aus der Wahl hervor. Gewählt wurden Karl Mengele sen. (2. Bürgermeister), Franz Keller, Dr. Peter Retzbach, Agnes GIering, Georg Fischer und Karl Eschenlohr.

Bei den Wahlen am 18.03.56 verzeichnet der UWB erhebliche Einbrüche und entsendet mit Franz Keller, Walter Bertele und Karl Eschenlohr nur noch 3 Mitglieder in das Günzburger Kommunalparlament.

Vier Jahre später, im März 1960 sind es gar nur noch Julius Kurz und Walter Bertele, die den UWB im Stadtrat vertreten. Einer der Gründe für die Dezimierung der UWB-Fraktion ist das Antreten der Heimatvertriebenen mit einer eigenen Liste, die 5 Mandate gewinnt. Im Laufe der Legislaturperiode rücken Fritz Hirsch und Bruno Küchle für den UWB nach.

Bei den Wahlen am 13.03.1966 kann die Anzahl der UWB-Mandate wieder verdoppelt werden. Mit Bruno Küchle, Georg Fischer, Agnes Giering und Dr. Edgar Musselmann rücken wieder 4 UWB ler in den Günzburger Stadtrat ein. 1967 verstirbt Georg Fischer und Marco Marini rückt nach.

1969 übernimmt  Eugen Fischer den Vorsitz des UWB.
1970 wird Dr. Rudolf Köppler neuer Oberbürgermeister in Günzburg.

Am 11.06.72 kommt es zur 1. Wahl nach der Gebietsreform. Damit nehmen die Bürger der neuen Ortsteile Deffingen, Denzingen, Leinheim, Nornheim, Reisensburg, Riedhausen und Wasserburg erstmalig an der Wahl zum Günzburger Stadtparlament teil. Beim UWB kommt es zu einem totalen Wechsel. Mit Dr. Dieter Jaud, Hans Häusele und Eugen Fischer nehmen 3 neue UWB-Gesichter am Stadtratstisch Platz.

1978 werden Dr. Dieter Jaud und Eugen Fischer wiedergewählt.

Die Wahl im Jahr 1984 bringt keine Veränderung. Dr. Dieter Jaud und Eugen Fischer werden wiedergewählt. Mit 9 Sitzen ist die CSU nach wie vor stärkste Stadtratsfraktion. Gleichwertige Konkurrenten des UWB sind die Freien Wähler und eine Wählergemeinschaft Umland, die es auch jeweils auf 2 Sitze bringen. Erstmalig sitzt ein Grüner an Günzburgs Ratstisch.

Bei der Wahl am 20.03.90 kommt es nach dem Ausscheiden von Dr. Jaud und Eugen Fischer zum absoluten Tiefpunkt für den UWB. Mit erstmalig Ferdinand Munk wird nur noch 1 UWB ler ins Stadtparlament gewählt.
Im gleichen Jahr übernimmt Dr. Dieter Jaud den UWB-Vorsitz.

Erfolgreiche Stadtrats- und Öffentlichkeitsarbeit schlagen bei der Wahl am 10.03.96 für den UWB zu Buche. Mit Ferdinand Munk, Arno Fritz und Bertold Feil entsendet er wieder 3 Stadtratsmitglieder.
Ebenfalls 1996 übernimmt Frau Dittrich den UWB-Vorsitz.

Bei den Wahlen am 03.03.2002 setzt sich der Aufwärtstrend fort. Ferdinand Munk, Arno Fritz und Bertold Feil können ihre Stadtratssitze erfolgreich verteidigen. Mit Dr. Klemens Lurz nimmt erstmalig nach 36 Jahren wieder ein  vierter UWB-Stadtrat am Ratstisch Platz.

Gerhard Jauernig wird Nachfolger von Dr. Rudolf Köppler im Amt des Oberbürgermeisters.  Mit Dr. Klemens Lurz hatte der UWB einen eigenen Kandidaten ins Rennen geschickt.

Dr. Monika Küchle wird im gleichen Jahr zur neuen  UWB-Vorsitzenden gewählt.

Bei den Wahlen am  02. März 2008 kann  der UWB sein  Ergebnis von 2002 wiederholen und scheitert nur knapp mit wenigen Stimmen am  5. Sitz. Ferdinand Munk, Arno Fritz, Bertold Feil und neu Erhard Uhl vertreten den UWB im Stadtrat.
Am 01.04 2009 legt Arno Fritz wegen schwerer Krankheit sein Stadtratsmandat nieder. Er verstirbt am 25.05.09.
Frau Dr. Monika Küchle rückt ins Stadtratsamt nach.

Bei der Mitgliederversammlung 2009 wird Ruth Abmayr zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Nach dem überraschenden Rücktritt der Vorsitzenden wird am 18.04.2012 Johannn Kaltenecker zum ersten Vorsitzenden gewählt.